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VENLO KASSIERT ERSTE NIEDERLAGE SEIT OKTOBER - WEITERHIN SOUVERÄNER TABELLENFÜHRER DER JUPILER LEAGUE

„Wir haben uns nach dem 1:0 zu sicher gefühlt und wurden dafür bestraft. In der zweiten Hälfte haben wir es dann wieder besser gemacht, aber der Ball wollte nicht ins Tor. Zudem liefen einige Entscheidungen des Schiedsrichters nicht zu unseren Gunsten." So ein ernüchterter VVV-Trainer Maurice Steijn nach der ersten Niederlage seit Oktober 2016. Venlo begann mit Leandro Resida für den angeschlagenen Johnatan Opoku in der Startelf und traf auf einen erwartet starken Gegner. Mit Remko Pasveer, Oleksander Zichenko und Steven Bergwijn standen gleich drei Spieler in der Startelf der Zweitvertretung des PSV Eindhoven, die Ende letzten Jahres auch in der Champions League gegen den FC Bayern München auf dem Platz standen. Trotz dieses Gegners waren es die Venloer die in Führung gingen. Eine schöne Kombination über Danny Post und Joey Sleegers landete bei Ralf Seuntjens, der eiskalt zum 1:0 traf (15.). Ein Patzer von VVV-Keeper Delano van Crooij sorgte für den unerwarteten Ausgleich. Anstatt eine Ecke sicher abzufangen, glitt ihm der Ball durch die Hände und landete auf dem Kopf des überraschten Jerold Promes, der das Leder so ins eigene Tor köpfte (32.). Eindhoven erhöhte den Druck und kam folgerichtig kurz vor dem Halbzeitpfiff zum nächsten Treffer durch Lammers (44.). Im zweiten Abschnitt verstärkte Venlo seine Offensivbemühungen, doch Möglichkeiten von van Crooij, Post, Sleegers und dem eingewechselten Opoku blieben ungenutzt. Zudem verweigerte Schiedsrichter van den Kerkhof den Grenzstädtern gleich zwei Handelfmeter nach Möglichkeiten von Seuntjens, die Abwehrspieler der PSV fragwürdig vor der Linie stoppen konnten. Damit war nach 13 ungeschlagenen Spielen in Folge, die erste Niederlage seit langen Tatsache. Trotzdem beträgt der Vorsprung des VVV-Venlo auf die Konkurrenz weiterhin souveräne acht Punkte.

 

Jong PSV Eindhoven – VVV-Venlo 2-1 (2-1)

 

Tore: 15. Seuntjens (0-1), 32. Promes (Eigentor, 1-1), 44. Lammers (2-1)

 

Zuschauer: 1.000

 

Jong PSV Eindhoven: Pasveer; Van Vlerken, Van Bruggen, Koch, Carolina, Rigo (78. Verreth), Zinchenko (90. Alberto), Rosario, Paal (73. Rommens), Lammers, Bergwijn

 

VVV-Venlo: D.van Crooij; Janssen, Promes (73. Opoku), Röseler, Dekker (86. Rutten); Leemans, Post, Van Crooij; Sleegers, Seuntjens, Resida (41. Hunte)

 

Nach 24 von 38 Spieltagen belegt VVV-Venlo den ersten Platz, der am Ende der Saison den direkten Aufstieg in die Ehrendivision bedeuten würde.

 

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Bereits am Freitagabend  (10.02.2017, 20.00 Uhr) müssen die Grenzstädter erneut in der Jupiler League ran, wenn Lokalrivale Helmond Sport zu Besuch ins Seacon Stadion - De Koel kommt. Venlos Gegner spielt eine ordentliche Saison und hat die Aufstiegs-Play-offs als aktueller Tabellenzehnter noch voll im Visier. Venlos Brust ist trotz der ersten Niederlage nach 13 Spielen weiterhin durchaus breit, dennoch warnt Trainer Maurice Steijn: "Wir haben das Hinspiel in Helmond durch einen naiven Fehler in der Schlussphase verloren, sind also gewarnt. Wir wollen die Pleite aus dem Hinspiel vergessen machen und zeigen, dass die Niederlage in Eindhoven ein Ausrutscher war."

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